SZ 01.05.2026
16:42 Uhr

(+) USA: Amerikas Mordopfer – Präsidenten und Schüler


Der Anschlag auf die Gala in Washington erinnert an eine jahrhundertelange Serie von Attentaten auf Politiker. Doch so hoch wie jetzt ist die Gewaltbereitschaft in den USA schon lange nicht mehr gewesen. Opfer sind Abgeordnete, Unternehmer – und Teenager.

(+) USA: Amerikas Mordopfer – Präsidenten und Schüler

Der Presseraum im Weißen Haus ist nicht nach Donald Trump oder seiner Sprecherin Karoline Leavitt benannt, auch wenn man das derzeit meinen könnte. Sondern nach James Brady. Er war der Sprecher von Ronald Reagan und an dessen Seite, als am 30. März 1981 vor dem „Washington Hilton“ ein Attentäter das Feuer eröffnete. Der US-Präsident und zwei Sicherheitskräfte wurden lebensgefährlich verletzt. Brady, den sechs Kugeln trafen, blieb lebenslang schwer gezeichnet und starb 2014 an den Folgen seiner Gehirnschäden.

Der 31-Jährige, der beim Korrespondenten-Dinner geschossen haben soll, soll ein krudes Manifest hinterlassen haben. Demnach habe er Regierungsvertreter ins Visier nehmen wollen, „geordnet nach Rang, vom höchsten zum niedrigsten“.

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